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Blutdruck & Stress – Zusammenhänge, Wechselwirkung und Hilfsmittel

Zuletzt überprüft: 18 Jul 2022

Medically Reviewed By: Dr. Jay Shah

Ressourcenzentrum / Verschiedene Erkrankungen Blutdruck & Stress – Zusammenhänge, Wechselwirkung und Hilfsmittel

Blutdruck & Stress – Zusammenhänge, Wechselwirkung und Hilfsmittel

Zu hoher Blutdruck ist bei vielen Menschen messbar. Die sogenannte Hypertonie ist eine weit verbreitete Erkrankung. Weil sich die Symptome meist nur schleichend einstellen und nicht unmittelbar bemerkbar sind, stellt die Hypertonie über Jahre hinweg eine Belastung für den Körper dar.

Durch die schädlichen Auswirkungen auf die Gefäße steigt mit der Zeit das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte sowie Nierenschäden. Insbesondere Stress ist ein bedeutender Faktor für die Entstehung von Bluthochdruck.

Kann psychischer Stress den Blutdruck erhöhen?

Stress ist zunächst eine Fähigkeit des Körpers, auf belastende Situationen zu reagieren. So wird bei Bedrohung der Sympathikus aktiviert, ein Teil des Nervensystems, der Herz- und Atemfrequenz sowie den Blutdruck steigert und für eine bessere Durchblutung der Skelettmuskulatur sorgt.

In einer akuten Gefahrensituation stellt diese Aktivierung die notwendige Energie bereit, um die ernste Lage handhaben zu können. Im Normalfall reguliert sich der Organismus nach Bewältigung der Gefahr wieder.

In der modernen Gesellschaft ist der Mensch jedoch Belastungen ausgesetzt, die sich nicht mit der altbewährten „fight or flight“-Strategie (Kampf oder Flucht) lösen lassen.

Ein andauernder Zustand der Angst, Besorgnis oder des Ärgers sorgt für einen chronischen Stress, indessen Folge das übliche körperliche Gleichgewicht zwischen Aktivierung und Ruhe nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

So entsteht auch der stressbedingte Bluthochdruck. Je nach Person nimmt der Druckanstieg unterschiedliche Ausmaße an, welche unter anderem nach Grad der empfundenen Belastung variieren.

Wie hoch darf der Blutdruck bei Stress sein?

Grundsätzlich spricht man von Hypertonie, wenn die zwei kennzeichnenden Werte für den Blutdruck eine gewisse Grenze dauerhaft überschreiten. Dabei gilt für den systolischen Wert 140 mmHg und für den diastolischen Wert 90 mmHg.

Auch, wenn der Blutdruck von Mensch zu Mensch individuelle Unterschiede aufweist, gelten für bestimmte Altersbereiche Normwerte, mittels welcher sich eine Gesundheitsgefährdung erkennen lässt.

Weitere Faktoren wie die eigene Krankheitsvorgeschichte sind einzubeziehen, um zu entscheiden, ab welchem Wert eine Behandlung erfolgen muss.

Der Blutdruck wird im Ruhezustand gemessen. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung die erste Messung nach oben verfälscht sein kann.

Dies liegt unter anderem an der möglichen Erwartungsangst vor einer negativen Auswertung. Daher werden meist mehrere Messungen vorgenommen.

Ausschläge durch situative Unruhe können eine Steigerung von bis zu 30 mmHg ausmachen. Menschen mit stressbedingten Bluthochdruck neigen sowohl im ruhigen als auch im angespannten Zustand zu höheren Werten.

Wie wirkt Stress auf den Körper und Blutdruck?

Befindet sich der Mensch in einer belastenden Situation, werden Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Diese sorgen für die Aktivierung des sympathischen Nervensystems, welches wiederum einen gesteigerten Blutdruck verursacht.

Nach der akuten Stressreaktion sollte die Konzentration der Stresshormone im Blut wieder sinken. Wird jedoch über einen längeren Zeitraum vermehrt Energie für die Bewältigung von Belastungen benötigt, erfolgt eine andauernde Bereitstellung der Hormone.

Neben Adrenalin und Noradrenalin gelangt bei chronischer Stressreaktion eine hohe Menge an Cortisol in den Blutkreislauf. Cortisol sorgt für ausreichend zur Verfügung stehende Energie in jenen Systemen, die für den Umgang mit Gefahr benötigt werden.

Damit dies geschehen kann, werden andere körperliche Funktionen heruntergefahren. Hierzu zählen das Verdauungs- oder Immunsystem.

Langfristig entsteht demnach nicht nur stressbedingter Bluthochdruck, sondern darüber hinaus eine Reihe an negativen Auswirkungen im Körper.

Was tun bei Bluthochdruck durch Stress?

Um ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenschäden zu vermeiden, sollte der Blutdruck regelmäßig überprüft werden.

Stellen sich die Werte dabei als zu hoch heraus, ist eine Behandlung dessen anzuraten. In Absprache mit dem behandelnden Arzt gibt es dazu ganzheitliche Ansätze, die eine Anpassung des Lebensstils in den Vordergrund stellen.

Regelmäßige sportliche Betätigung hat positive Auswirkungen auf Stress und Bluthochdruck und kann sowohl protektiv als auch therapeutisch Anwendung finden.

Blutdruck senken durch Stressabbau

Eine weitere wirksame Maßnahme neben der Einnahme von Medikamente, die den Blutdruck senken, ist der aktive Abbau von Stress. Techniken wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen helfen, dies zu trainieren.

Stressabbau durch Meditation

Meditation bringt den Körper in einen entspannten Zustand, welcher das Gegenteil der Stressreaktion darstellt. Somit wird dem Stress und Bluthochdruck entgegengewirkt und bewusst ein Gleichgewicht wiederhergestellt.

Durch eine kontrollierte, verlangsamte Atmung sinken Puls und Blutdruck. Um eine hilfreiche Atemtechnik zu erlernen, können beispielsweise Geräte mit Biofeedback als Unterstützung herangezogen werden.

Blutdruck senken durch entspannende Musik

Um sich von Stress und Unruhe zu befreien, helfen auch spezielle Musikstücke. Oftmals wird auf Klänge aus der Natur zurückgegriffen. Ebenso scheint klassische Musik eine beruhigende Wirkung zu haben.

Durch gesunde Ernährung den Blutdruck und Stress senken

Es ist weitläufig bekannt, dass sich durch Stress das Essverhalten verändert. Während einige Menschen durch Stress vermehrt zu fett- und zuckerreicher Nahrung greifen und an Heißhunger leiden, verlieren andere bei Dauerstress den Appetit.

Andersherum ist die Lebensmittelauswahl und die Zuführung wichtiger Inhaltsstoffe eine gute Methode, den Körper bei Stress bezogener Belastung zu unterstützen.

Von enormer Bedeutung sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, eine ausgewählte Makronährstoffverteilung und die Sicherstellung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Co.

Stress verringern durch Kalt-Warm Wechseldusche

Die Wassertherapie nach Kneipp wird ursprünglich zur Stärkung des Immunsystems herangezogen. Kühles Wasser wirkt aktivierend auf den Stoffwechsel, stabilisiert den Kreislauf und hilft, das Immunsystem anzuregen.

Kalt-Warm-Wechselduschen stärken nicht nur das Herz und den Kreislauf, sondern bauen zudem Stress ab.

Bei knapp bemessener Zeit oder zur Gewöhnung an die Wechselduschen können anstatt der Ganzkörper-Variante auch einzelne Körperteile die Wechselguss-Behandlung erfahren.

Fazit: Stress ist eine Hauptursache für hohen Blutdruck (Hypertonie)

Durch ständige Konfrontation mit Stressoren am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld ist die Bedeutung von chronischem Stress auf die Gesundheit so hoch wie nie.

Stressige Situationen und unzureichende Mittel zur Bewältigung dieser stehen in engem Zusammenhang mit andauernd hohen Blutdruckwerten, welche ihrerseits ein enormes Risiko für schwerwiegende Erkrankungen mit sich bringen.

Vorbeugende sowie therapeutische Maßnahmen bei bestehender Hypertonie haben gute Effekte auf die Wiederherstellung des körpereigenen Gleichgewichtes.

Written by Das Aktiia-Team

Unsere Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, frei von Bluthochdruck zu leben.

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